Kloster Mariensee      

in seinem Schatten stand Höltys Geburtshaus

Ein Bauwerk, dessen Konturen kaum verändert die Jahrhundertwende überdauerten, ist das um 1200 von den Grafen von Wölpe gegründete Zisterzienserinnen-Kloster Mariensee, ein 16m hoher und 32m langer Backsteinbau. An den quadratischen Block mit seinem Kreuzgang und dem Klosterhof, heute ein Ort anspruchsvoller Konzerte, gliedert sich die Kosterkirche mit ihrem weit in die Landschaft ragenden, schmalen Turm an. Im Inneren befindet sich eine holzgeschnitzte Madonna aus dem Jahre 1500 und hinter dem Altar hängt die kleine Harfe, die Ludwig Heinrich Christoph Hölty als Vermächtnis hinterließ.

Im Schatten der Klosterkirche, nicht weit von seinem inzwischen abgetragenen Elternhaus, erinnert eine schlichte, gärtnerisch gestaltete Gedenkstätte an den "Dichter des Frühlings" der hier 1748 als Sohn des Klosterpredigers geboren wurde. Ihm war nicht mehr als der eigene Lebensfrühling beschieden, mit nur 27 Jahren starb Hölty. "Üb' immer Treu' und Redlichkeit..." - von ihm stammen diese volkstümlichen Verse.


Führungen nach Vereinbarung, Telefon: (0 50 34) 49 67

Öffnungszeiten:

23.April bis 5. Oktober 2003
Mittwoch: nur Gruppen
Freitag: 15.00 Uhr und 16.30 Uhr
Samstag: 10.30 Uhr, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr
Sonn- und feiertags: 15.00 Uhr und 16.30 Uhr

Gruppen bitten wir immer um Anmeldung.
Eintritt: 2,00 Euro.

Weitere Informationen sowie die Termine der jährlich sieben Kloster-Konzerte und zahlreicher Ausstellungen:
Kloster Mariensee, Höltystr. 1, 31535 Neustadt a. Rbge., Tel.: 05034-4777.

touristischer Ansprechpartner:

Stadt Neustadt a. Rbge. Rathaus Marktstraße 23 31535 Neustadt a. Rbge. Telefon: (0 50 32) 84-211