Eilvese, ca. 1700 Einwohner, ist seit 1974 ein Stadtteil der Stadt
Neustadt a. Rbge., liegt 6 km nordwestlich von der Kernstadt entfernt
und hat eine Fläche von 16,6 qkm. |
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| Der "Hüttenkrug" (an der Abzweigung von der B6 nach Eilvese) war ab 1780 ein großer Ausspann für die Post- und Personenkutschen, die auf dem Weg von Hildesheim über Hannover nach Bremen hier Station machten. 1914 halten zum ersten Mal Züge am neuen Eilveser Bahnhof. | ||
Am 20. Juni 1913 besuchte Kaiser Wilhelm das Dörfchen Eilvese.
Grund war die Errichtung eines "Riesen im Moor", der Eilveser Funkstation.
Mit 258 Metern war er damals der höchste Turm Deutschlands. ![]() |
Am 19. Juni 1914 nahm Kaiser Wilhelm die erste Funkbrücke über den Atlantik mit einem Telegramm nach Tuckerton/USA an den amerikanischen Präsidenten Wilson in Betrieb. |
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| Am 7. August 1931 wurde die Anlage stillgelegt und per Sprengung der
Masten eingeebnet. Einige Überreste der Fundamente kann man noch finden.
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Eine Ausstellung im Neustädter Schloß dokumentiert nicht nur die Konstruktion der Funkstation, es werden auch fasziniernende Eindrücke aus der Pionierzeit der Hochfrequenztechnik mit einer Fülle von Informationen auf Schautafeln dargestellt. In der Eilveser Grundschule kann ein Modell des ehemaligen Funkturms besichtigt werden
| Das Dorfleben wird vom Handwerk und den vielen Vereinen, Verbänden und Gemeinschaften mitgeprägt. Neben Sportverein und freiwilliger Feuerwehr, Schützenverein und Soldatenkameradschaft, die sich regelmäßig mit Veranstaltungen an die Dorfgemeinschaft wenden, gibt es weitere Gruppen, die das dörfliche Leben mit ihrer Tätigkeit bereichern. Der "Handwerkerbaum" wurde 1995 errichtet. |
Spielmannszug vor dem Handwerkerbaum (Ständebaum), im Hintergrund die Grundschule Eilvese |
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Gesangverein Eilvese beim
"Mai-Singen"![]() |
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Volkstanz-Gruppe Eilvese | |
Neben Sportverein und freiwilliger Feuerwehr, Schützenverein und
Soldatenkameradschaft, die sich regelmäßig mit Veranstaltungen
an die Dorfgemeinschaft wenden, gibt es weitere Gruppen, die das dörfliche
Leben mit ihrer Tätigkeit bereichern.
Besonders zu nennen ist hier das
"Eilveser
Spontan-Theater". Jedes Jahr werden (von Laienspielern) ein bis zwei
Stücke in plattdeutscher Sprache dargeboten, meist als eigene
Veranstaltungen (in einem Saal), die ständig ausverkauft sind, zum Teil
aber auch im Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen.
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